Humanistischer Informations-Dienst

der Humanistischen AKTION
 

 Ziel des Informations-Dienstes ist es, mit allgemeinen Denkanstößen und mit Stellungnahmen zu konkreten gesellschaftlichen Anlässen die Entwicklung von verantwortlicher Menschlichkeit zu fördern durch Informationen über
  

  • den Humanismus als eine unmittelbar auf verantwortliche Menschlichkeit
    bezogene Alternative der ethischen Orientierung;

  • umfassende Mündigkeit als Kriterium demokratischer Fähigkeit;

  • die Verbundenheit des einzelnen Menschen zu seiner Mitwelt, bestehend
    aus dem Organismus der Gesellschaft und der sie tragenden Natur.

     

Der Dienst soll - je nach finanziellen Möglichkeiten - in regelmäßigen Abständen, halb- oder vierteljährlich, monatlich oder wöchentlich, bundesweit Informationen an Einrichtungen und Personen mit multiplikatorischen Möglichkeiten vermitteln. Die Mitteilungen sollen informativ, kritisch aber auch ermutigend sein, stets das Menschliche ansprechen und unterstützen. Sie sollen leicht verständlich und kurz gehalten sein. Sie können beispielsweise auch mit einer Buchempfehlung, einer Bücherliste bestimmter Auswahl verbunden sein oder auch nur aus einem Leitsatz oder aus einer Frage bestehen. Auch Postkarten-Aktionen an einen vorgegebenen Empfänger sind möglich, gezielt zu bestimmten Anlässen, auch weltweit.

Die Auswahl der Informationen sollte jeweils von einem Kreis von etwa drei humanistisch orientierten Menschen getroffen werden, dessen Zusammensetzung in regelmäßigem Turnus verändert werden kann.

An Einrichtungen wären als Empfänger der Informationen denkbar: Fernseh-, Rundfunk-, Schüler-, Jugend-, Zeitungs-Redaktionen, entsprechende Jugend- und andere Organisationen sowie Gremien von Parteien.

Als Personen wären denkbar: Journalisten, Politiker, Wirtschaftler, Richter, Lehrer, Moderatoren, Schriftsteller, Kabarettisten, Filme- und Liedermacher.

Der Post-Versand kann über entsprechende Firmen erfolgen, ansonsten stehen heute Telefax und Computer-Netzwerke zur Verfügung.

Es ist zu erwarten, daß regelmäßige Denkanstöße über eine längere Zeit hinweg auch indirekt eine Wirkung hinterlassen, selbst wenn die Informationen zunächst nicht bewußt angenommen oder gar abgelehnt werden. Ein Gedanke, erst einmal aufgenommen, hat selbst im Unterbewußtsein seine Wirkung. Nicht selten erleben gerade weniger aufgeschlossene Menschen nach anfänglicher Abwehr neuer Gedanken diese dann schließlich als ihre eigenen.

Moralische Bedenken gegenüber einer solchen Aktion können kaum entstehen in Anbetracht dessen, daß hier niemand durch Inhalt und Form dieser Aktion in irgendeine Abhängigkeit gebracht werden kann, sondern im Gegenteil neben einer befreienden Information über mögliche entmündigenden Abhängigkeiten Humanität und Demokratie gefördert werden.

Kritik, Anregungen, Unterstützung und Beteiligung an der inhaltlichen und technischen Arbeit sind erwünscht.

 

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Aktualisiert am 14.02.09